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Mit Sandsäcken und Pumpen! Gunther vonHagens' PLASTINARIUM kämpft gegen Neiße-Hochwasser
Guben, 10. August 2010. Zweithöchste Hochwasser-Alarmstufe und somit Land unter in der kleinen Grenzstadt Guben. Schlauchboote paddeln auf der Alten Poststraße, wo sonst Autos fahren. Höchste Alarmbereitschaft auch bei den 220 Beschäftigten in Gunther von Hagens ́ PLASTINARIUM. Mit vereinten Kräften versuchen sie, das 7,5 Hektar große Gelände vor der Flut zu retten. Das Anatomische Kompetenzzentrum des Plastinators grenzt direkt an das Ufer der nach dem Dammbruch am Witka-Stausee in Polen und anhaltenden Regenfällen stark Hochwasser führenden Neiße. Am Dienstagmittag erreichte der Fluss laut Landesamt für Umwelt Brandenburg einen Pegelstand von 6,27 Metern - 3,86 Meter höher als noch am Vortag und so viel wie seit fast 20 Jahren nicht mehr! Die Polizei sperrte bereits die Bundesstraße 112, den Radweg des Neiße-Damms sowie die Steganlage. Das Krankenhaus ist gefährdet, die Behörden sind auf eine Evakuierung vorbereitet. Ein ortsansässiger Baumarkt versorgt die Gubener Bevölkerung mit kostenlosen Sandsäcken. „Meine Mitarbeiter haben durch unermüdlichen Einsatz auch in einer nächtlichen Sonderschicht das PLASTINARIUM vor größeren Schäden bewahrt. Teile des Hofs stehen unter Wasser und wir müssen einige Keller auspumpen. Gleich tonnenweise wurden Sandsäcke befüllt und zur Sicherung unserer Gebäude und speziell der Ausstellung gestapelt. Im Keller der ehemaligen Tuchfabrik wurden die zur Härtung gelagerten Gestaltungsplastinate und neusten Körperscheiben gerettet", so Gunther von Hagens erleichtert. Aufgrund der kritischen Lage blieben die Ausstellungsräume des PLASTINARIUMS am Dienstag vorsichtshalber für Besucher geschlossen. Ab Mittwoch, 11. August, wird die Dauer-Ausstellung voraussichtlich wieder von 10-18 Uhr geöffnet. Kontakt: Pressestelle Gubener Plastinate GmbH Alte Poststraße 2603172 Guben Tel.: 03561-5474156 E-Mail: info@plastinarium.de www.plastinarium.de
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